Warum die Visitenkarte so wichtig ist und bleibt

Die Messe-Saison steht vor der Tür. Wir von der Erklärvideo GmbH sind dieses Jahr unter anderem auf der Internetworld  und der dmexco vertreten. Bei den Vorbereitungen steht eines immer ganz oben auf der Liste: Die Visitenkarte.

In Zeiten von Xing, LinkedIn, Twitter, Instagram, Facebook und Co. treffen wir bei der Frage nach einer Visitenkarte zum Austausch von Kontaktdaten auf verschiedenen Messen immer häufiger auf leere Gesichter. „Hab ich vergessen“, „Sind noch im Druck“, „Die habe ich alle schon verteilt, sorry.“ oder „Ich verlinke Sie bei Xing.“ kommt oft als hilfesuchende Antwort.

Wir stellen uns als Dienstleister dann oft die Frage: Wenn der potentielle Kunde schon keine Visitenkarte mitnimmt – wie soll dann erst das Erklärvideo-Projekt laufen? Ist das überhaupt der richtige Ansprechpartner?
Verstehen Sie mich nicht falsch, wir schätzen unsere Kunden, bemühen uns, jeden zufrieden zu stellen und versuchen, jedem Kunden das bestmögliche Endprodukt zu liefern.
Aber die Erfahrung zeigt, dass in zwei von drei Fällen das Geschäft nicht zustande kommt, wenn auf der Messe keine Visitenkarten ausgetauscht werden.

Gründe dafür liegen zum einen darin, dass das Verlinken auf den sozialen Netzwerken in den meisten Fällen im Nachgang der Messe schlichtweg vergessen wird. Zum anderen liegt es darin, dass durch die zeremonielle Übergabe der Visitenkarten die der erste Kontakt besser im Unterbewusstsein abgespeichert wird.
Diese Tatsache wurde übrigens auch wissenschaftlich untersucht:

Studien zufolge schätzen wir haptische Gegenstände instinktiv mehr. Überdies sei der “Wohlfühlfaktor” beim Lesen auf Papier höher als am Bildschirm. Das fanden Forscher um den Neurolinguisten Matthias Schelensky von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz heraus. *Quelle: Karriere-bibel.de: http://karrierebibel.de/visitenkarte-erstellen-design-tipps/

Um dem Gesprächspartner die wichtigsten Kontakt-Informationen zu übermitteln, sollten in dem standardisierten Scheckkartenformat von 85 mal 54 Millimetern die folgenden Informationen enthalten sein:

  • Vor- und Nachname
  • Berufsbezeichnung, Position
  • Firmenname & Logo (meist oben rechts)
  • (Mobil-)Telefonnummer
  • Telefaxnummer (falls vorhanden)
  • Anschrift
  • E-Mail-Adresse
  • Website, Blog oder Online-Profile

Zusammengefasst:
Mit der Visitenkarte stellen Sie sich Ihrem gegenüber vor: Sie zeigen wer Sie sind, und was Sie beruflich tun. Mehr noch: Sie überreichen diese Informationen PERSÖNLICH von Angesicht zu Angesicht (oder neudeutsch: face-to-face). Diese „Zeremonie“ wird in anderen Kulturen regelrecht zelebriert. In Asien beispielsweise stellt das sofortige Wegstecken einer Visitenkarte eine grobe Unhöflichkeit dar. Vielleicht nehmen Sie sich ein Beispiel und wir tauschen schon bald Visitenkarten aus!

P.s.: Mehr Tipps zu Visitenkarten und ein Visitenkarten Knigge finden Sie auf Karriere-bibel.de: http://karrierebibel.de/visitenkarte-erstellen-design-tipps/

Leif Mergener

Leif Mergener

Geschäftsführer bei erklaervideos.com

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